Vergütung von Führungskräften und Talent Trends
Page Executive, 2026, Deutsch
Auf den Punkt:
In der Studie „Vergütung von Führungskräften & Talent Trends” werden die aktuellen Vergütungsstrukturen im deutschen Executive-Segment sowie die strategischen Prioritäten in den Bereichen künstliche Intelligenz, kompetenzbasierte Personalauswahl und Talentbindung analysiert.
Bewertung
Die Studie liefert leistungsorientierte Vergütungsbenchmarks sowie empirische Daten zur technologischen Anpassungsfähigkeit und Wechselbereitschaft von deutschen C-Level-Executives.
Untersuchte Fragestellung
Welche Faktoren werden im Jahr 2026 die Vergütungszufriedenheit, die technologische Anpassungsfähigkeit sowie die Wechselbereitschaft von C-Level-Executives und Senior Leaders in Deutschland bestimmen?
Inhalte/Trends
Im deutschen Führungskräftemarkt zeigt sich eine ausgeprägte Offenheit für neue berufliche Optionen: 88 % der Befragten stehen neuen Karrierechancen positiv gegenüber und 40 % befinden sich aktiv auf Jobsuche. Für 80 % ist das Gehalt der wichtigste Faktor bei der Bewertung einer neuen Position, während für 37 % das Vertrauen in das Leadership-Team maßgeblich für die Arbeitszufriedenheit ist. Aktuell sind 81 % der Führungskräfte in Deutschland mit ihrer Vergütung zufrieden. Eine variable Vergütung erhalten 84 % der Befragten, wobei Umsatzwachstum und Profitabilität die primären Einflussfaktoren bilden. Bei den Zusatzleistungen verfügen 34 % der Executives über starre Benefit-Strukturen, obwohl eine betriebliche Altersvorsorge und ein Firmenwagen zu den am meisten geschätzten Leistungen zählen. Eine bestehende Intransparenz in den Vergütungsstrukturen konstatieren 51 % der Befragten.
Bezüglich der technologischen Transformation nutzen 77 % der Führungskräfte generative KI im Arbeitsalltag. Die Studie „Vergütung von Führungskräften & Talent Trends 2026” verdeutlicht hierbei eine Differenzierung zwischen persönlichem und organisationalem Nutzen. So verzeichnen zwar 78 % eine gesteigerte eigene Produktivität, jedoch nehmen signifikant weniger Befragte einen direkten Mehrwert für die Gesamtorganisation wahr. Im Recruiting-Prozess bewerten 67 % den Einsatz von KI bei der Kandidatenprüfung als effektiv, während 18 % weniger geneigt sind, Bewerber einzustellen, die diese Technologie im Prozess nutzen.
Im Bereich der Personalauswahl praktizieren 73 % der deutschen Unternehmen ein kompetenzbasiertes Recruiting. Allerdings gewichten nur 32 % die konkreten Kompetenzen höher als den bisherigen Karriereweg oder den akademischen Hintergrund. Ein deutlicher Wandel vollzieht sich im Interim-Management: 83 % der Interim-Führungskräfte sind mit ihrer aktuellen Rolle zufrieden, verglichen mit 53 % der Executives in Festanstellung. Im Kontext von Diversity, Equity & Inclusion betrachten 45 % der deutschen Befragten die Vermeidung von Altersdiskriminierung als Priorität, dicht gefolgt von der Schließung der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern mit 39 %. Damit liegen die Erwartungshaltungen in Deutschland messbar unter dem europäischen Durchschnitt.
Geltungsbereich
Für die Studie wurden 871 C-Level-Executives und Senior Leaders in Deutschland befragt.
Link zur Studie
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